Country Clubs für Polofreunde

In Deutschland veranstalten Polo- und Country Clubs immer wieder Turniere und Events. Neben dem Polo- und Country Club in Phöben, der das Maifeld-Turnier in Berlin organisiert, gibt es auch andere Klubs, die in dieselben Fußstapfen treten.

Elitärer Sport

Wer sich in der Bild über die Royals informiert, wird öfter mal auf das Thema Polo stoßen. Dort gehört es zu den Nationalsportarten. In Deutschland spielt Polo noch eine etwas untergeordnetere Rolle. Der Polo- und Country Club Düsseldorf verfügt seit Jahrzehnten über eine eigene Reitanlage. Erbaut wurde sie am Beginn der 1970er Jahre. Der Klub hat zwei Turnierplätze, einen kleineren Poloplatz, eine Reitbahn, eine Reithalle sowie einen Springplatz mit 90 Boxen.

Weiterer Ausbau

Im Klub wünscht man sich einen weiteren Ausbau der Anlage. Derzeit hat das Areal eine Gesamtfläche von rund 300.000 Quadratmetern. Die angrenzenden Grundflächen gehören jedoch der adeligen Familie Hatzfeld, die kein Interesse am Verkauf ihres 70.000 Quadratmeter großen Weidelands hat. Andere Weideflächen für die Pferde sind ebenfalls Mangelware, da das Gebiet vom Kalkumer Forst sowie dem Flughafengelände Düsseldorf begrenzt wird.

Regelmäßige Turniere

Der Polo- und Country Club in Düsseldorf veranstaltet auch regelmäßig Turniere. Das Hauptevent ist dabei der Berenberg High Goal Cup, der auch dieses Jahr im Juni wieder ausgetragen wurde. Die Veranstaltung ist eine Mischung von Sport und gesellschaftlicher Zusammenkunft.

Der Polosport verbindet Reiter und Pferd und lässt beide zu einer Einheit verschmelzen. Polo wird auf einem 174 mal 182 Meter großen Spielfeld gespielt. Ziel ist es, dass der Reiter einen kleinen Ball mithilfe eines Poloschlägers in das gegnerische Tor befördert. Das Tor ist 7,20 Meter breit und wird von drei Meter hohen Pylonen begrenzt. Ähnlich wie beim Fußball hat jeder Reiter einer Mannschaft bestimmte Aufgaben, die von der Deckung bis hin zum Torschützen reichen. Das Spiel wird in vier bis acht Spielabschnitte unterteilt, die jeweils siebeneinhalb Minuten dauern und durch Fouls oder Schiedsrichterentscheidungen unterbrochen werden können.

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