Entscheidend für den Country Club ist die richtige Wahl des Standorts. Dafür muss ni

cht nur gründlich recherchiert werden, sondern es bedarf auch der Kontakte mit Gemeinden.

Kontakte

Neben den Kontakten zu bestehenden oder potenziellen Mitgliedern ist in der Gründungsphase vor allem der Besuch von Führungskräften in der Gemeinde, in denen der Klub stehen soll, entscheidend. Deshalb sollte man gleich zu Beginn den Kontakt zu Bürgermeister, Stadträten und im Fall eines Tennis- oder Golfklubs natürlich auch zu Sportreferenten pflegen.

Man sollte Erkundigungen darüber einholen, welche anderen Klubs und Vereine es in der Gegend gibt, wo eine Möglichkeit besteht, einen Country Club ins Leben zu rufen und vielleicht den Gemeinderatsmitgliedern und dem Bürgermeister eine Präsentation des Klubs anzubieten.

Für jedes Einzelgespräch mit Bürgermeistern, Stadträten, Referenten und Vertretern anderer Vereine sollte man sich jedenfalls 15 Minuten Zeit nehmen.

Werbung

Schon während der Klubgründung kommt man nicht umhin, sich mit dem Thema Werbung zu beschäftigen. Man sondiert dabei vor allem, wer als Mitglied für den Country Club infrage kommt. Am besten ist es, wenn eine Kampagne dafür ausgearbeitet wird, die das demografische Umfeld analysiert.

Bei der Wahl der Gründungsmitglieder sollte das Hauptaugenmerk darauf liegen, nur Personen anzuwerben, die für den Klubaufbau strategische Bedeutung haben. Das sind in erster Linie der Bürgermeister, Gemeinderatsmitglieder und Führungskräfte. Diese verfügen meist über das gesellschaftliche Know-how und können neue Mitglieder anwerben. Zudem können diese Personen auch wesentlich zur Standortfindung beitragen.

Im Wesentlichen sind es vier Elemente, die bei der Anwerbung neuer Mitglieder dienlich sein können. Neben der schon erwähnten Variante ist es möglich, eine limitierte Mitgliedergewinnung zu starten, die Personen betrifft, die von anderen empfohlen wurden. Ferner ist eine Gewinnung von Mitgliedergruppen hilfreich, die großes Interesse an der Errichtung des Klubs haben, sowie eine Anwerbung vor Ort. Das bedeutet die Aufstellung von Infoständen in der Gemeinde oder an öffentlichen Plätzen.